UC-Einführung

In welchen Phasen wird UC eingeführt?

Ein typischer Ansatz für die Einführung von Unified Communication besteht aus vier Phasen:

  • Analyse und Planung

  • Entwurf der Architektur

  • Design, Aufbau und Test

  • Bereitstellung.

Phase 1

Bevor Unified Communication im Unternehmen integriert werden kann, ist eine umfassende Analyse nötig: Wie ist der gegenwärtige Stand der Infrastruktur? Welche Unternehmensanforderungen gibt es? Womit lassen sie sich am besten erfüllen?

Basierend auf den Ergebnissen dieser Analyse entsteht ein detaillierter Plan, der alle nötigen Schritte ausführlich beschreibt. Zudem überlegen die Beteiligten, ob und wie erste Erfolge schnell für alle sichtbar werden können. Nun wird in vielen Unternehmen eine Business-Case-Rechnung für die UC-Umgebung angestellt, um die Kosten für Anschaffung und Betrieb dem zu erwartenden Nutzen gegenüberzustellen.

Phase 2

Hat die Unternehmensleitung die Planung samt ihrer Kosten genehmigt, wird die UC-Architektur entworfen. Dieser Plan beschreibt das gesamte künftige System samt dessen Schnittstellen zu bestehender und neuer Technologie. In dieser Phase legt der Architekt besonderen Wert auf den Überblick über alle Schnittstellen und Abhängigkeiten. Er integriert bestehende Systeme in den Plan und entwirft für sie zugleich ein Migrations- oder Koexistenzbetriebskonzept. Doch nicht nur die technische Architektur ist detailliert auszuarbeiten. Genauso wichtig ist die Definition der operationalen Architektur. Dahinter steht die Frage: Wie und von wem soll künftig die neue Lösung betrieben werden?

Phase 3

Nach der Abnahme dieser Architektur folgt die Designphase. Nun wird die komplette Umgebung samt der einzelnen Systeme und Schnittstellen definiert. Anschließend werden die Systeme als Testumgebung aufgebaut, eingerichtet und darin umfassend geprüft. Erst, wenn sämtliche Einzel-, Integrations- und Abnahmetests erfolgreich abgeschlossen sind, beginnt das Bereitstellen des Systems.

Phase 4

Nun werden die beschriebenen Architekturen und Designs ins laufende Unternehmensnetz integriert und dem Betrieb übergeben. Dazu ist ein detaillierter Ablaufplan nötig, der sämtliche Abhängigkeiten und Folgen der Integrationsphase berücksichtigt.

Stufenweise Einführung macht es Anwendern leicht!

Die Erfahrung zeigt, dass komplexe Infrastrukturen als Releases eingeführt werden sollten. Im Fall einer Microsoft-basierenden UC-Lösung ist es beispielsweise sinnvoll, zunächst mit der Einführung von Microsoft Exchange 2007 zu beginnen und das System danach mit Office Live Communication Server 2007 zu erweitern.

Wichtig ist dabei, die neuen Funktionen Schritt für Schritt frei zu schalten, immer in direkter Abstimmung mit den Anwendern. Nur so können sie leicht den Nutzen der Neuerungen verstehen lernen – beispielsweise den Voice-Zugriff auf die Mailbox. Weiter ist die Kommunikation der Neuerungen im Unternehmen selbst ein wichtiger Faktor für den Erfolg: Verfügbarkeit, Sicherheit, Benutzerfreundlichkeit, Betrieb und Kosten sollten dabei im Mittelpunkt stehen.

Es gibt sie also doch: innovative und funktionierende Systeme, die die Kommunikation in Ihrem Unternehmens optimieren und damit Werte schaffen. ETK Networks unterstützt Sie dabei als Know-how Partner. Damit Sie sich den wichtigen Wissensvorsprung sichern – und für Ihr Unternehmen“ aufs richtige Pferd” setzen.